Prüdes, armes Amerika
Die USA sind ja angeblich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, doch so unbegrenzt sieht die Realität zumeist garnicht aus. Besonders die Sexualität ist dort irgendwie garnicht so unbegrenzt – und so gerät man schnell in einen Skandal, mit eigentlich ganz banalen Dingen. Verstärkt wird dieser Effekt natürlich noch wenn man sowieso im Fokus der Öffentlichkeit und besonders der Medien steht. So geschehen mit der Tochter von John McCain, Meghan McCain.
Meghan ist eine junge, attraktive Amerikanerin die, ganz typisch, bloggt und auch twittert. Nun hat sie spät abends ein Bild gepostet mit einem Buch in der Hand, eigentlich ganz harmlos – zumindest wenn man Deutscher ist. Auf dem Bild ist zwar ihr Ausschnitt durchaus einladend, aber wohl kaum anstössig. Offensichtlich sehen das die Medien und auch viele Landsleute ganz anders, wenn man ihren Twitteraccount liest muss das ziemlich übel gewesen sein.
Besonders schade finde ich jetzt den Artikel auf Bild Online (Link) denn hier wird dieses Bild ebenso als Skandal dargestellt. Aber mal ehrlich: Ist das anstößig? Ist das Porno? Wohl kaum. Natürlich sollte Meghan McCain sich darüber bewußt sein das sie im ständigen Fokus der Öffentlichkeit steht, aber ich kann an diesem Bild nichts finden das die Beschimpfungen und den medialen Rummel rechtfertigt. Wie gesagt, besonders enttäuscht bin ich dabei von der Bild-Redaktion…
Achso, hier noch das Bild:


